1. Situation in Ostbelgien

In Ostbelgien ist Migration zunächst und vor allem europäisch: Hier leben rund 79% Belgier, ca. 18% EU-Bürger (vor allem Deutsche) und ca. 3% Nicht-EU Bürger. Hinzu kommen die Asylbewerber, die in den verschiedenen Aufnahme-Einrichtungen leben:

Empfangszentren für Asylbewerber des Roten Kreuzes:

  • Eupen: 106 Bewohner
  • Manderfeld: 202 Bewohner

Empfangszentren für Asylbewerber von Fedasil:

  • Elsenborn mit 500 Bewohnern  (seit Juni 2015)

Lokale Auffanginitiativen der ÖSHZ  (ILA), sprich kleinere Aufnahme-Einrichtungen für Asylbewerber, die von den ÖSHZ verwaltet werden, gibt es in Burg Reuland, Bütgenbach, St. Vith, Raeren, Lontzen und Eupen. In der DG leben also derzeit rund 850 Asylbewerber. Viele dieser Asylbewerber werden wegziehen, sobald die Asylprozedur abgeschlossen ist (durchschnittlich nach 6 Monaten). Einige werden jedoch auch in der DG bleiben, dies hängt davon ab, wo sie eine Wohnung, Arbeit oder ein soziales Umfeld finden. Bisherige Erfahrungen zeigen, dass rund 10% der Menschen in der DG bleiben. In der DG leben zurzeit mindestens 101 verschiedene Nationalitäten zusammen. Jeder Kontinent ist hier vertreten.

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