Lebendige Bibliothek

Lebendige Bibliothek – echte Menschen, ehrliche Gespräche  – 05. Oktober 2017, im Medienzentrum in Eupen

Nicht über Menschen reden, sondern mit ihnen – das ist die Philosophie der „Lebendigen Bibliothek“ zu der wir einladen.

Menschen werden zu Büchern, die sich den Fragen ihrer Leserinnen und Leser stellen. In Kleingruppen zu maximal 5 Personen, erzählen sie von ihren Erlebnissen und Erfahrungen.  Dabei können sie sich die Bücher aussuchen, die sie am meisten interessieren:

 Wie ist es, als Erblindete zu studieren? Wie fühlt es sich an als Flüchtling in Belgien anzukommen und ganz neu anzufangen? Was kann eine Frau dazu bewegen, dem Islam beizutreten? Was bedeutet es, mit HIV zu leben? Wie viel Mut kostet es, sich als Homosexuell zu outen? Wie kommt eine junge Frau dazu, Bestatterin zu werden?  Was bedeutet es als Richter über andere zu Urteilen? Wie bekommt man als Drogenabhängige sein Leben wieder in den Griff? Grossfamilie als Lebensinhalt, ist das noch zeitgemäss? Als gelernte Kosmetikerin, Alphabetisierungskurse geben, wie kommt man dazu? Das eigene Kind ist anders, was bedeutet das für die Eltern?  Ist Seelsorge in der modernen Zeit noch angesagt?

Menschen mit diesen unterschiedlichen Lebenswegen können Sie an einem spannenden Abend  ganz persönlich kennen lernen. Von 18-21 Uhr im Medienzentrum in Eupen.

Sie haben die Möglichkeit während 30 Minuten das Buch  ihrer Wahl zu entdecken, seiner/ihrer Geschichte zuzuhören und anschliessend ihre eigenen Fragen zu stellen.  Dabei können sie an dem Abend bis zu drei unterschiedliche Begegungen haben.

Folgende lebendigen Bücher machen an dem Abend mit:

  • Christiane, konvertierte zum Islam
  • Claudine, ist Mutter von 10 Kindern
  • Marc, als Richter trifft er schwerwiegende Entscheidungen
  • Lorena, ist erblindet und studiert in Maastricht
  • Pierre, ist  Seelsorger in der heutigen Zeit
  • Suhaila, kam 2015 mit ihrer Familie aus Syrien nach Eupen
  • Astrid, war Jugendliche  drogenabhängig, heute schreibt sie Bücher über ihr Leben
  • Lena, hat sich mit 21 Jahren entschied Bestatterin zu werden
  • Alexandra, lebt mit HIV und setzt sich für mehr Akzeptanz ein
  • Gaby, ehemalige Kosmetikerin alphabetisiert sie jetzt Migranten
  • Marita ist Mutter eines geistig beeinträchtigten Kindes
  • Frank, lebt seine Homosexualität seit 40 Jahren
  • Tim, hat sich als junger Mensch zu seiner Homosexualität geoutet (nur Schüler-Veranstaltung)
  • Mazen, kam als unbegleiteter jugendlicher Flüchtling nach Eupen (nur Schüler-Veranstaltung)

In Zusammenarbeit mit: Medienzentrum Ostbelgien, Miteinander Teilen, Keep calm it’s just a kiss und der Kampagne „Ostbelgien – Offen für Begegnung“